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Rocuroniumbromid

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Mindestqualifikation

Notärztin/Notarzt

Indikationen in der Notfallmedizin

Allgemeinanästhesie

Wirkstoffgruppe

Anästhetikum

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber Soja oder Erdnuss sowie gegenüber Propofol

Nebenwirkungen

Während der Einleitung: Bradykardie und Blutdruckabfall
Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen während Aufwachphase
lokale Schmerzen an Injektionsstelle bei Einleitung

Dosierungshinweise

Erwachsene

Narkoseeinleitung: titrieren ca. alle 10 s 20–40 mg bzw. 1,5–2,5 mg/kg KG
Narkoseaufrechterhaltung: 4 mg/kg KG/h

Kinder

Narkoseeinleitung: > 8 Jahre: ca. 2,5 mg/kg KG, < 8 Jahre: höhere Dosis kann nötig sein: 2,5–4 mg/kg KG
Narkoseaufrechterhaltung: > 8 Jahre: 9–15 mg/kg KG/h < 8 Jahre: höhere Dosis kann nötig sein

Praxistipp

kurze Wirkdauer: 4–8 min Wirkung von Propofol ist nur hypnotisch und nicht analgetisch.

Wirkung

Der Wirkmechanismus ist nicht vollständig bekannt. Vermutlich beruht die anästhetische und sedierende Wirkung auf einer positiven Modulation der hemmenden Wirkung des GABA-Neurotransmitters über GABA-A-Rezeptoren

Schwangerschaft

nur bei strenger Indikation