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Entwurf Curriculum SanG NEU

Sanitätshelfer:in
Lehrveranstaltung
Ausbildungsabschnitt SH
Typ Lehrveranstaltung
Unterrichtszeit 13 Stunden
Selbstlernzeit 11 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Liste

 

Lernergebnis:

Text

Praktikum Krankentransport
Ausbildungsabschnitt SH
Typ Praktikum mit Anleitung
Praktikumszeit 125 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, Patient:innen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe, Patient:innenbetreuung und Patient:innenbegleitung, Patient:innentransfer, Lagerung und Umlagerung, Hygienemaßnahmen, Abläufe im Krankentransport, Transportvorbereitung, Transportablauf und Transportnachbereitung, Zusammenarbeit im Team, Patient:innenübergabe, Dokumentation

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen erleben, trainieren und reflektieren Patient:innensituationen sowie grundlegende Fertigkeiten im Krankentransport. Sie integrieren sich in ein Team des Krankentransportes und wirken unter Aufsicht und Anleitung sinnvoll am Dienstbetrieb mit.

Die Absolvent:innen kommunizieren angemessen mit Kolleg:innen, Patient:innen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe. Sie unterstützen bei der Betreuung, Begleitung, Lagerung und dem sicheren Transport von Patient:innen.

Die Absolvent:innen sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie führen Tätigkeiten im Rahmen des Krankentransportes unter Anleitung durch und achten dabei auf Sicherheit, Hygiene, Patient:innenorientierung sowie einen wertschätzenden Umgang.

Die Absolvent:innen kennen grundlegende Abläufe im Krankentransport, insbesondere Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Transporten, die Zusammenarbeit im Team sowie die Übergabe an Ziel- oder Herkunftseinrichtungen. Durchgeführte Tätigkeiten und relevante Beobachtungen dokumentieren sie in geeigneter Weise.

Die Absolvent:innen reflektieren ihre Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. Durch gezielte Arbeitsaufträge wird die Reflexion auf ausgewählte, in der Theorie bereits erlernte Inhalte gelenkt. Auf diese Weise verbessern die Absolvent:innen den Transfer des theoretischen Wissens in die praktische Tätigkeit im Krankentransport.

Rettungssanitäter:in
Praktikum Krankentransport
Ausbildungsabschnitt RS
Typ Praktikum mit Anleitung
Praktikumszeit 100 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Patient:innen mit erhöhtem Unterstützungs- und Beobachtungsbedarf, Patient:innentransfer, Lagerung und Umlagerung, Hygienemaßnahmen, Abläufe im Krankentransport, Infusionen, Sonden, Katheter und weitere medizinische Hilfsmittel, Transportvorbereitung, Transportablauf und Transportnachbereitung, Zusammenarbeit im Team, Patient:innenübergabe, Dokumentation

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen vertiefen die bereits erworbenen Fertigkeiten und Erfahrungen im Krankentransport und wenden diese zunehmend sicherer im praktischen Dienstbetrieb an. Sie reflektieren Patient:innensituationen differenzierter und entwickeln ein besseres Verständnis für die Betreuung von Patient mit erhöhtem Unterstützungs- und Beobachtungsbedarf.

Die Absolvent:innen unterstützen bei der Betreuung, Begleitung, Lagerung und dem sicheren Transport von Patient:innen mit besonderen Anforderungen, etwa bei Patient:innen mit Infusionen, Sonden, Kathetern oder anderen medizinischen Hilfsmitteln. Sie erkennen mögliche Risiken im Transportverlauf und setzen unter Anleitung geeignete Maßnahmen zur Sicherheit und zum Wohlbefinden der Patient um.

Die Absolvent:innen sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie handeln im Rahmen ihrer Ausbildung sorgfältig, hygienebewusst, patient und wertschätzend. Dabei entwickeln sie ein zunehmendes Bewusstsein dafür, wann Unterstützung, Rücksprache oder eine Weitergabe an qualifiziertes Personal erforderlich ist.

Die Absolvent reflektieren ihre Praxiserfahrungen vertieft und verschriftlichen diese punktuell. Durch gezielte Arbeitsaufträge wird die Reflexion auf komplexere Patient und auf den Transfer bereits erlernter theoretischer Inhalte in die Praxis gelenkt. Auf diese Weise festigen die Absolvent ihre Handlungssicherheit und entwickeln ihre praktische Kompetenz im Krankentransport weiter.

Praktikum Rettungsdienst
Ausbildungsabschnitt RS
Typ Praktikum mit Anleitung
Praktikumszeit 100 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, Notfallsanitäter:innen, Patient:innen, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Einsatzorganisationen, Abläufe im Rettungsdienst, Einsatzübernahme, Einsatzvorbereitung, Einsatzablauf und Einsatznachbereitung, Assistenz bei der Versorgung von Notfallpatient:innen, Patient:innenbeurteilung, Patient:innenbetreuung, Lagerung, Monitoring und Transport, Materialien und Geräte, Zusammenarbeit im Team, strukturierte Patient:innenübergabe, Dokumentation und Reflexion von Einsatzerfahrungen

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen erleben, trainieren und reflektieren Patient:innensituationen sowie grundlegende Abläufe im Rettungsdienst. Sie integrieren sich in ein Team des Rettungsdienstes und wirken unter Aufsicht und Anleitung am Einsatz- und Dienstbetrieb mit.

Die Absolvent:innen kommunizieren angemessen mit Kolleg:innen, Patient:innen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Einsatzorganisationen. Sie unterstützen bei der strukturierten Versorgung von Notfallpatient:innen und lernen die Zusammenarbeit mit Notfallsanitäter:innen im Einsatz kennen.

Die Absolvent:innen assistieren unter Anleitung Notfallsanitäter:innen bei der Beurteilung, Betreuung und Versorgung von Notfallpatient:innen. Sie unterstützen insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen, bei Lagerung, Transport, Monitoring, Übergabe und Nachbereitung.

Die Absolvent:innen sind sich der Verantwortung bei der Übernahme von Aufgaben bewusst und kennen die Grenzen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie handeln im Rahmen ihrer Ausbildung sorgfältig, sicherheitsbewusst, hygienebewusst, patient:innenorientiert und wertschätzend. Dabei entwickeln sie ein Bewusstsein dafür, wann Rücksprache, Unterstützung oder die Übernahme durch Notfallsanitäter:innen erforderlich ist.

Die Absolvent:innen kennen grundlegende Abläufe im Rettungsdienst, insbesondere die Einsatzübernahme, das strukturierte Vorgehen an der Einsatzstelle, die Zusammenarbeit im Team, die Versorgung und den Transport von Notfallpatient:innen sowie die Übergabe an weiterbehandelnde Einrichtungen. Durchgeführte Tätigkeiten, relevante Beobachtungen und besondere Vorkommnisse dokumentieren sie in geeigneter Weise.

Die Absolvent:innen reflektieren ihre Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. Durch gezielte Arbeitsaufträge wird die Reflexion auf ausgewählte, in der Theorie bereits erlernte Inhalte der Notfallversorgung gelenkt. Auf diese Weise verbessern die Absolvent:innen den Transfer des theoretischen Wissens in die praktische Tätigkeit im Rettungsdienst.

Praktikum Pflege
Ausbildungsabschnitt RS
Typ Praktikum mit Anleitung
Praktikumszeit 50 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Kommunikation mit Teammitgliedern, Bewohner:innen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe, Abläufe in Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Betreuung und Alltagsbegleitung, Mobilisation und Lagerung von Bewohner:innen, grundlegende Hygienemaßnahmen, relevante Beobachtungen, Veränderungen im Allgemeinzustand

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen erleben, trainieren und reflektieren Betreuungssituationen sowie grundlegende Abläufe in einer Pflege- oder Betreuungseinrichtung. Sie integrieren sich in ein Pflege- und Betreuungsteam und wirken unter Aufsicht und Anleitung sinnvoll am Tages- und Arbeitsablauf mit.

Die Absolvent:innen kommunizieren angemessen mit Teammitgliedern, Bewohner:innen sowie Angehörigen anderer Gesundheitsberufe. Sie entwickeln ein Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf und achten auf einen wertschätzenden, respektvollen und patient:innenorientierten Umgang.

Die Absolvent:innen unterstützen unter Anleitung bei grundlegenden Tätigkeiten der Betreuung, Mobilisation, Lagerung und Alltagsbegleitung. Sie lernen grundlegende pflegerische Abläufe kennen und achten dabei auf Sicherheit, Hygiene, Würde und Wohlbefinden der betreuten Personen.

Die Absolvent:innen nehmen Veränderungen im Allgemeinzustand, in der Mobilität, im Verhalten oder im Unterstützungsbedarf von Bewohner:innen wahr und geben relevante Beobachtungen an zuständiges Fachpersonal weiter. Sie entwickeln dadurch ein besseres Verständnis für Beobachtung, Kommunikation und Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

Die Absolvent:innen reflektieren ihre Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. Durch gezielte Arbeitsaufträge wird die Reflexion auf ausgewählte, in der Theorie bereits erlernte Inhalte gelenkt. Auf diese Weise verbessern die Absolvent:innen den Transfer theoretischen Wissens in die praktische Tätigkeit als Rettungssanitäter:innen.

Praktikum zur Zulassung NFS
Praktikum Rettungsdienst
Ausbildungsabschnitt Praktikum zur Zulassung NFS
Typ Praktikum ohne Anleitung
Praktikumszeit 750 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Abläufe im Rettungsdienst, Einsatzübernahme, Einsatzvorbereitung und Einsatzbereitschaft, strukturierter Einsatzstellenablauf, Zusammenarbeit mit Notfallsanitäter:innen, Patient:innenbeurteilung, Patient:innenbetreuung und Versorgung von Notfallpatient:innen, notfallmedizinische Maßnahmen, patientenzentrierte Versorgungspläne, Lagerung, Monitoring und Transport von Notfallpatient:innen, Kommunikation mit Patient:innen, anderen Gesundheitsberufen und Einsatzorganisationen, strukturierte Patient:innenübergabe, Dokumentation

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen vertiefen ihre bereits erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen im Rettungsdienst. Sie wirken als ausgebildete Rettungssanitäter:innen ohne weitere unmittelbare Aufsicht gemeinsam mit Notfallsanitäter:innen an der Versorgung von Notfallpatient:innen mit.

Die Absolvent:innen integrieren sich in ein Rettungsdienstteam und übernehmen Aufgaben im Rahmen ihres Tätigkeitsbereiches zunehmend sicher und eigenständig. Sie unterstützen Notfallsanitäter:innen bei der strukturierten Beurteilung, Betreuung, Versorgung, Lagerung, Überwachung und dem Transport von Notfallpatient:innen.

Die Absolvent:innen kommunizieren angemessen mit Teammitgliedern, Patient:innen, anderen Gesundheitsberufen und Einsatzorganisationen.

Die Absolvent:innen wenden grundlegende Abläufe im Rettungsdienst sicher an, insbesondere Einsatzübernahme, Vorbereitung und Herstellung der Einsatzbereitschaft, strukturiertes Vorgehen an der Einsatzstelle, Assistenz bei notfallmedizinischen Maßnahmen, Transportentscheidung, Übergabe und Nachbereitung. Sie unterstützen Notfallsanitäter:innen bei der Erstellung und Umsetzung eines patientenzentrierten Versorgungsplans.

Die Absolvent:innen erkennen die Verantwortung bei der eigenständigen Übernahme von Aufgaben im Rahmen ihres Tätigkeitsbereiches. Sie kennen die Grenzen ihrer Kompetenzen und ziehen bei Unsicherheiten, komplexen Situationen oder Zustandsverschlechterungen rechtzeitig Notfallsanitäter:innen oder andere qualifizierte Personen hinzu.

Die Absolvent:innen achten bei der Versorgung von Notfallpatient:innen auf Sicherheit, Hygiene, Patient:innenorientierung, Teamarbeit und einen wertschätzenden Umgang.

Die Absolvent:innen reflektieren ihre Einsatzerfahrungen und entwickeln dadurch ihre Handlungssicherheit im Rettungsdienst weiter. Durch gezielte Reflexion wird der Transfer des theoretischen Wissens und der bisherigen praktischen Erfahrung in die eigenständige Tätigkeit als Rettungssanitäter:in gestärkt.

Notfallsanitäter:in Abschnitt 1
Praktikum Rettungsdienst
Ausbildungsabschnitt NFS
Typ Praktikum mit Anleitung
Praktikumszeit 500 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Abläufe im Rettungsdienst, strukturierte Patient:innenbeurteilung, Anamnese, Leitsymptome, Vitalparameter, Untersuchungsbefunde und Einsatzkontext, begründete Diagnose, patient:innenorientierte Versorgungspläne, Behandlung, Betreuung, Überwachung und Transport von Notfallpatient:innen, notfallmedizinische Maßnahmen, fallabschließende Versorgung im Rettungsdienst, geeignete Versorgungsformen und Transportziele, Kommunikation mit Patient:innen, Teammitgliedern, anderen Gesundheitsberufen und Einsatzorganisationen, strukturierte Übergabe, Dokumentation

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen vertiefen ihre bisherigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen im Rettungsdienst und wenden diese im Rahmen der Notfallsanitäter:innen-Ausbildung unter ständiger Aufsicht durch Notfallsanitäter:innen an. Sie erleben, trainieren und reflektieren die strukturierte Versorgung von Notfallpatient:innen im Einsatz.

Die Absolvent:innen integrieren sich in ein Rettungsdienstteam und wirken unter Anleitung an der Beurteilung, Behandlung, Betreuung, Überwachung und dem Transport von Notfallpatient:innen mit. Sie übernehmen Aufgaben von Notfallsanitäter:innen und entwickeln ein zunehmendes Verständnis für die Rolle von Notfallsanitäter:innen in der präklinischen Versorgung.

Die Absolvent:innen erheben relevante Informationen zur Patient:innensituation, führen strukturierte Untersuchungen durch und unterstützen bei der Einschätzung des Patient:innenzustandes. Sie lernen, aus Anamnese, Leitsymptomen, Vitalparametern, Untersuchungsbefunden und Einsatzkontext eine begründete Diagnose abzuleiten.

Die Absolvent:innen unterstützen unter Aufsicht bei der Erstellung und Umsetzung patient:innenorientierter Versorgungspläne. Dabei berücksichtigen sie den Zustand, die Bedürfnisse und den Willen der Patient:innen, die Dringlichkeit der Versorgung, vorhandene Ressourcen sowie mögliche Transport- und Versorgungsoptionen.

Die Absolvent:innen wirken an der Behandlung und dem Transport von Notfallpatient:innen mit. Sie führen notfallmedizinische Maßnahmen unter Aufsicht durch und achten dabei auf Sicherheit, Hygiene, Patient:innenorientierung, Teamarbeit und einen wertschätzenden Umgang.

Die Absolvent:innen lernen fallabschließendes Arbeiten im Rettungsdienst kennen. Sie setzen sich unter Anleitung mit der Frage auseinander, welche Versorgungsform für Patient:innen geeignet ist, ob ein Transport erforderlich ist, welche Ziel- oder Weiterbehandlungseinrichtung passend ist und welche Dokumentation, Übergabe oder Information notwendig ist.

Die Absolvent:innen kommunizieren angemessen mit Teammitgliedern, Patient:innen, anderen Gesundheitsberufen und Einsatzorganisationen. Sie geben relevante Informationen strukturiert weiter und wirken an der Übergabe an weiterbehandelnde Einrichtungen oder andere Versorgungsstrukturen mit.

Die Absolvent:innen dokumentieren durchgeführte Tätigkeiten, relevante Beobachtungen, Maßnahmen, Entscheidungen und besondere Vorkommnisse in geeigneter Weise. Sie reflektieren ihre Praxiserfahrungen und verschriftlichen diese punktuell. Durch gezielte Arbeitsaufträge wird die Reflexion auf zentrale Inhalte der Notfallsanitäter:innen-Ausbildung gelenkt und der Transfer theoretischen Wissens in die praktische Tätigkeit gestärkt.

Praktikum andere Gesundheitseinrichtungen
Ausbildungsabschnitt NFS
Typ Praktikum mit Anleitung
Praktikumszeit 125 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Abläufe, Zuständigkeiten und Versorgungsmöglichkeiten in Krankenanstalten, Primärversorgungseinrichtungen, Ordinationen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte sowie weiteren Gesundheitseinrichtungen, multiprofessionelle Teams, Kommunikation mit Patient:innen, Teammitgliedern und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe, rettungsdienstlich relevante Fertigkeiten, Untersuchung, Diagnostik, Behandlung, Betreuung und Weiterverweisung von Patient:innen, Versorgungswege und Schnittstellen im Gesundheitswesen, geeignete Versorgungsstrukturen und Versorgungsorte, Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Gesundheitseinrichtungen, patient:innenorientierte Versorgungspläne, strukturierte Informationsweitergabe und Übergabe, Dokumentation

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen erweitern ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen in unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen, insbesondere in Krankenanstalten, Primärversorgungseinrichtungen, Ordinationen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte sowie weiteren Versorgungsstrukturen. Sie lernen Abläufe, Zuständigkeiten und Möglichkeiten dieser Einrichtungen kennen und setzen diese in Bezug zur präklinischen Versorgung.

Die Absolvent:innen erleben, trainieren und reflektieren Fertigkeiten und Maßnahmen, die im Rettungsdienst relevant sind, präklinisch jedoch seltener vorkommen oder in Gesundheitseinrichtungen besser erlernt und gefestigt werden können. Sie nutzen das Praktikum, um praktische Handlungssicherheit für die Tätigkeit als Notfallsanitäter:in weiterzuentwickeln.

Die Absolvent:innen integrieren sich in multiprofessionelle Teams und kommunizieren angemessen mit Patient:innen, Teammitgliedern, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe sowie weiteren beteiligten Personen. Sie erkennen die Bedeutung strukturierter Zusammenarbeit und Informationsweitergabe zwischen Rettungsdienst und anderen Bereichen des Gesundheitswesens.

Die Absolvent:innen vertiefen ihr Verständnis für Untersuchung, Diagnostik, Behandlung, Betreuung und Weiterverweisung von Patient:innen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Sie erkennen, welche Patient:innen in welchen Strukturen angemessen versorgt werden können und welche Ressourcen, Möglichkeiten und Grenzen die jeweiligen Einrichtungen haben.

Die Absolvent:innen lernen Versorgungswege und Schnittstellen im Gesundheitswesen kennen. Sie setzen sich damit auseinander, welche Rolle Krankenanstalten, Primärversorgungseinrichtungen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie andere Gesundheitseinrichtungen in der Patient:innenversorgung übernehmen und welche Bedeutung dies für präklinische Entscheidungen hat.

Die Absolvent:innen nutzen die gewonnenen Erfahrungen, um patient:innenorientierte Versorgungspläne im Rettungsdienst fachlich fundierter erstellen zu können. Dabei berücksichtigen sie den Zustand, die Bedürfnisse und den Willen der Patient:innen, die Dringlichkeit der Versorgung, vorhandene Ressourcen sowie mögliche Versorgungsorte und Weiterbehandlungsoptionen.

Die Absolvent:innen entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, wie der geeignete Versorgungsort für Patient:innen identifiziert werden kann. Sie reflektieren, wann eine Versorgung in einer Krankenanstalt erforderlich ist, wann andere Versorgungsstrukturen geeignet sein können und welche Informationen für eine sichere Übergabe oder Weiterleitung notwendig sind.

Die Absolvent:innen reflektieren ihre Praxiserfahrungen regelmäßig und verschriftlichen diese punktuell. Dadurch stärken sie den Transfer zwischen theoretischem Wissen, praktischen Fertigkeiten und der präklinischen Entscheidungsfindung als Notfallsanitäter:in.

Notfallsanitäter:in Abschnitt 2
Praktikum Rettungsdienst
Ausbildungsabschnitt NFS
Typ Praktikum ohne Anleitung
Praktikumszeit 500 Stunden

Lehrveranstaltungsinhalte:

Handlungssicherheit in der präklinischen Versorgung von Notfallpatient:innen, strukturierte Patient:innenbeurteilung, Behandlung, Betreuung, Überwachung und Transport von Notfallpatient:innen, Zusammenarbeit mit Rettungssanitäter:innen, Anleitung von Rettungssanitäter:innen, Assistenzleistungen durch Rettungssanitäter:innen, Anamnese, Leitsymptome, Vitalparameter, Untersuchungsbefunde und Einsatzkontext, begründete Diagnose, patient:innenorientierte Versorgungspläne, notfallmedizinische Maßnahmen, Veränderungen des Patient:innenzustandes, fallabschließende Versorgung im Rettungsdienst, geeignete Versorgungsformen und Transportziele, strukturierte Kommunikation mit Patient:innen, Teammitgliedern, anderen Gesundheitsberufen und Einsatzorganisationen, strukturierte Übergabe, Dokumentation

Lernergebnis:

Die Absolvent:innen festigen ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen in der präklinischen Versorgung von Notfallpatient:innen und wenden diese im Rahmen der Notfallsanitäter:innen-Ausbildung selbstständig an. Sie übernehmen die Aufgaben von Notfallsanitäter:innen eigenständig und entwickeln Handlungssicherheit in der strukturierten Versorgung von Notfallpatient:innen.

Die Absolvent:innen integrieren sich in ein Rettungsdienstteam und gestalten die Beurteilung, Behandlung, Betreuung, Überwachung und den Transport von Notfallpatient:innen aktiv mit. Sie arbeiten mit Rettungssanitäter:innen zusammen, leiten diese im Rahmen der Patient:innenversorgung an und lassen sich bei der Durchführung von Maßnahmen, der Vorbereitung von Materialien, der Lagerung, dem Monitoring und dem Transport assistieren.

Die Absolvent:innen handeln selbstständig, sicherheitsbewusst, hygienebewusst, patient:innenorientiert und wertschätzend. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln und erkennen Situationen, in denen weitere Unterstützung oder eine weiterführende Versorgung erforderlich ist.

Die Absolvent:innen erheben relevante Informationen zur Patient:innensituation, führen strukturierte Untersuchungen durch und leiten aus Anamnese, Leitsymptomen, Vitalparametern, Untersuchungsbefunden und Einsatzkontext eine begründete Diagnose ab. Sie überprüfen ihre Einschätzung laufend und passen ihr Vorgehen an Veränderungen des Patient:innenzustandes an.

Die Absolvent:innen erstellen und setzen patient:innenorientierte Versorgungspläne um. Dabei berücksichtigen sie den Zustand, die Bedürfnisse und den Willen der Patient:innen, die Dringlichkeit der Versorgung, vorhandene Ressourcen sowie mögliche Transport- und Versorgungsoptionen.

Die Absolvent:innen führen notfallmedizinische Maßnahmen durch und achten dabei auf eine fachgerechte, strukturierte und sichere Umsetzung. Sie erkennen relevante Veränderungen des Patient:innenzustandes, leiten geeignete Maßnahmen ein und ziehen bei komplexen Situationen oder Unsicherheiten rechtzeitig weitere Unterstützung hinzu.

Die Absolvent:innen festigen fallabschließendes Arbeiten im Rettungsdienst. Sie beurteilen, welche Versorgungsform für Patient:innen geeignet ist, ob ein Transport erforderlich ist, welches Transportziel passend ist und welche Dokumentation, Übergabe oder Information notwendig ist.

Die Absolvent:innen kommunizieren angemessen mit Patient:innen, Teammitgliedern, anderen Gesundheitsberufen und Einsatzorganisationen. Sie geben relevante Informationen strukturiert weiter und führen Übergaben an weiterbehandelnde Einrichtungen oder andere Versorgungsstrukturen nachvollziehbar durch.

Die Absolvent:innen dokumentieren durchgeführte Tätigkeiten, relevante Beobachtungen, Maßnahmen, Entscheidungen und besondere Vorkommnisse in geeigneter Weise. Sie reflektieren ihre Praxiserfahrungen regelmäßig, leiten daraus konkrete Lern- und Entwicklungsziele ab und nutzen Rückmeldungen zur Weiterentwicklung ihrer beruflichen Handlungskompetenz.

Die Absolvent:innen nehmen an regelmäßigen Evaluierungen und Leistungsüberprüfungen teil. Dadurch wird die Entwicklung ihrer fachlichen, praktischen und reflektiven Kompetenzen sichtbar gemacht und die sichere Übernahme der Tätigkeit als Notfallsanitäter:in weiter gefestigt.