Direkt zum Hauptinhalt

Atemwegssicherung bei Atem-Kreislauf-Stillstand (BLS)

02b Atemwegssicherung bei Atem-Kreislauf-Stillstand ab RS (LT first).pngBLL AWS BLS_E.png

                                                                                             

(1) Larynxmaske i-gel setzen

{{@769}}

 

(2) Fehlermanagement i-gel

1) Mund öffnen erschwert / Zunge blockiert Einführung: Andere Optionen versuchen
Option A: Mit der nicht-dominanten Hand einen sanften Druck auf den Kiefer ausüben, um den Mund zu öffnen. 
Option B: Chin-Lift anwenden um Mund zu öffnen.
Option C: Unterstützung durch weitere:n Sanitäter:in beim Öffnen des Mundes (ausreichende Ressourcen notwendig)

 

2) Frühzeitiger Widerstand oder inadäquater Abdichtung: i-gel im Uhrzeiger bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen (ca. 30Grad pro Richtung). Dabei wird ein kontinuierlicher Druck nach unten ausgeübt werden. Zusätzlich kann eine Lageveränderung (i-gel weiter einführen oder etwas zurückziehen) zur Optimierung versucht werden. 

cwi-126-preparation-10-animated.gif

 

3) Luft entweicht neben der Maske und keine Thoraxexkursion bei Beatmung: i-gel vorsichtig entfernen und andere Größe einsetzen.

 

4) Luft entweicht neben der Maske aber Beatmung erfolgreich (Thoraxexkursion bei Beatmung): i-gel im Uhrzeiger bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen bis bessere Abdichtung bemerkbar - Fokus liegt auf gut funktionierender Beatmung. Wenn Beatmung ineffektiv - siehe Punkt 2. Minimale Leckagen - bei gut funktionierender Beatmung - können toleriert werden.

 

5) Maske verlagert sich bei Bewegung des Patienten/der Patientin: Fixierband korrekt anlegen und bei Transfer des Patienten/der Patientin zusätzlich manuell sichern. Lage der Maske regelmäßig kontrollieren.

 

6) Magensonde lässt sich nur minimal vorschieben: Benetzung mit Gleitgel optimieren, Magensonde mehrfach in Öffnung einführen und zurückziehen

 

Ablaufgrafik Larynxtubus (verfügbar bis: 31.12.2026)

Ablaufgrafik für die Übergangszeit (bis 31.12.2026) wobei Larynxmasken des Typs i-gel sowie Larnyxtuben in der Ausstattung vorgehalten werden.

fsljhKBi0KwVeuob-02b-atemwegssicherung-bei-atem-kreislauf-stillstand-ab-rs-lt-first-1.png

                                                                     


Vorgehen bei Beatmungsproblemen

  • Das Bearbeiten von Beatmungsproblemen darf die hochqualitative Herzdruckmassage und die Defibrillation nicht gefährden.
  • Ziel der Bemühungen zur Beatmung ist, dass Sauerstoff in die Lunge kommt!
  • Scheitern die Bemühungen mit dem Larynxtubus und kann beiBei der Beutel-Masken-Masken Beatmung ist als Standard die MaskeDoppel-C nicht dicht aufgesetzt werden: Doppel-C-Griff durchführen!Beatmung mit Guedeltubus durchzuführen.
  • Scheitern alle Bemühungen zur Beatmung, ist eine dicht aufgesetzte Sauerstoffmaske (mit Reservoir) und höchstmöglicher Sauerstoff-Abgabemenge besserdurchzuführen. alsDies nichts.unterstützt die passive Oxygenierung bei laufenden Thoraxkompressionen, bis eine effektive Beatmung/Atemwegssicherung möglich ist. Das Ziel bleibt trotzdem, Beatmungen durchzuführen.

Empfohlener Aufbau der Beatmungsstruktur

Von Patient:in beginnend:

  1. Larynxmaske [i-gel (Plus)]
  2. Tubusverlängerung (Gänsegurgel) (wenn verfügbar)
  3. Beatmungsfilter
  4. Sensor Kapnometrie/Kapnographie (wenn verfügbar)
  5. Beatmungsbeutel (Alternativ: Beatmungseinheit)

Image7d6a91dc0f114e78a6e313910801cd10.png

Hinweis: Bei der Verwendung eines SGA kann der Beatmungsbeutel konnektiert bleiben und die Defibrillation normal durchgeführt werden. Der Beutel kann in der Hand gehalten oder abgelegt (nicht direkt auf den Brustkorb) werden (Gänsegurgel).

Quellenangaben

ERC-Guidelines 2025: Adult Basic Life Support

ÖRK Sanitäter_innen Ausbildung (Juli 2026)

Erläuterungen

    Die

  • ErlangtBehandlungsleitlinie der/diebasiert Patient:in im Rahmen eines Atem-Kreislaufstillstandes wieder einen Spontankreislauf (ROSC), kann weiter überauf den LarynxtubusEmpfehlungen beatmetdes werden.Österreichischen EsRoten handeltKreuzes sichsowie inder diesemERC-Guidelines Fall2025. Dabei werden Elemente des Advanced Life Supports (supraglottische Atemwegshilfen) auch durch Rettungssanitäter:innen angewendet, um eine kontrollierteeffektive Beatmung mit Beatmungsbeutel bei Atemstillstand, wonach der/die Rettungssanitäter:in die Beatmung über den Larynxtubus solange fortführen kann, als der/dieder Patient:ininnen keinezu Eigenatmung zeigt und den Larynxtubus toleriert.
gewährleisten.
Version
Version BLLNOE 24.1

05/2026

Anpassungen der Ablaufgrafik mit Integration der i-gel als supraglottische Atemwegshilfe. Aktualisierungen der Erläuterungen sowie dem Vorgehen bei Beatmungsproblemen.

Version BLLNOE 24.0.2

03/2025

Änderung Darstellung Klappboxen

Version BLLNOE 24.0.1

12/2024

Erläuterung hinzugefügt

Version BLLNOE 24.0

06/2024

Darstellung nach neuem Designkonzept

Version 1.1 12/2021 Ursprungsversion

    Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version https://rdmed.n.roteskreuz.at/ oder die RKNÖ-App-Version (Aktualisierung alle 24h)!