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Atemwegssicherung bei Atem-Kreislauf-Stillstand (BLS)

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(1) Larynxmaske i-gel setzen

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(2) Fehlermanagement i-gel

1) Mund öffnenöffnen erschwert / Zunge blockiert Einführung:Einführung: Andere Optionen versuchen
Option A: Mit der nicht-dominanten Hand einen sanften Druck auf den Kiefer ausüben,ausüben, um den Mund zu öffnen.öffnen. 
Option B: Chin-Lift anwenden um Mund zu öffnen.öffnen.
Option C: UnterstützungUnterstützung durch weitere:n Sanitäter:Sanitäter:in beim ÖffnenÖffnen des Mundes (ausreichende Ressourcen notwendig)

 

2) FrühzeitigerFrühzeitiger Widerstand oder inadäquaterinadäquater Abdichtung: i-gel im Uhrzeiger bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen (ca. 30Grad pro Richtung). Dabei wird ein kontinuierlicher Druck nach unten ausgeübt.ausgeübt. ZusätzlichZusätzlich kann eine LageveränderungLageveränderung (i-gel weiter einführeneinführen oder etwas zurückziehen)zurückziehen) zur Optimierung versucht werden. 

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3) Luft entweicht neben der Maske und keine Thoraxexkursion bei Beatmung: i-gel vorsichtig entfernen und andere GrößeGröße einsetzen.

 

4) Luft entweicht neben der Maske aber Beatmung erfolgreich (Thoraxexkursion bei Beatmung): i-gel im Uhrzeiger bzw. Gegenuhrzeigersinn drehen bis bessere Abdichtung bemerkbar - Fokus liegt auf gut funktionierender Beatmung. Wenn Beatmung ineffektiv - siehe Punkt 2. Minimale Leckagen - bei gut funktionierender Beatmung - könnenkönnen toleriert werden.

 

5) Maske verlagert sich bei Bewegung des Patienten/der Patientin: Fixierband korrekt anlegen und bei Transfer des Patienten/der Patientin zusätzlichzusätzlich manuell sichern. Lage der Maske regelmäßigregelmäßig kontrollieren.

 

6) Magensonde lässtlässt sich nur minimal vorschieben: Benetzung mit Gleitgel optimieren, Magensonde mehrfach in ÖffnungÖffnung einführeneinführen und zurückziehenzurückziehen

 

Ablaufgrafik Larynxtubus (verfügbarverfügbar bis: 31.12.2026)

Ablaufgrafik fürfür die ÜbergangszeitÜbergangszeit (bis 31.12.2026) wobei Larynxmasken des Typs i-gel sowie Larnyxtuben in der Ausstattung vorgehalten werden.

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Vorgehen bei Beatmungsproblemen

  • Das Bearbeiten von Beatmungsproblemen darf die hochqualitative Herzdruckmassage und die Defibrillation nicht gefährden.gefährden.
  • Ziel der BemühungenBemühungen zur Beatmung ist, dass Sauerstoff in die Lunge kommt!
  • Bei der Beutel-Masken Beatmung ist als Standard die Doppel-C Griff Beatmung mit Guedeltubus durchzuführen.durchzuführen.
  • Scheitern alle BemühungenBemühungen zur Beatmung, ist eine dicht aufgesetzte Sauerstoffmaske (mit Reservoir) und höchstmöglicherhöchstmöglicher Sauerstoff-Abgabemenge durchzuführen.durchzuführen. Dies unterstütztunterstützt die passive Oxygenierung bei laufenden Thoraxkompressionen, bis eine effektive Beatmung/Atemwegssicherung möglichmöglich ist. Das Ziel bleibt trotzdem, Beatmungen durchzuführen.durchzuführen.

Empfohlener Aufbau der Beatmungsstruktur

Von Patient:in beginnend:

  1. Larynxmaske [i-gel (Plus)]
  2. TubusverlängerungTubusverlängerung (Gänsegurgel)Gänsegurgel) (wenn verfügbar)verfügbar)
  3. Beatmungsfilter
  4. Sensor Kapnometrie/Kapnographie (wenn verfügbar)verfügbar)
  5. Beatmungsbeutel (Alternativ: Beatmungseinheit)

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Hinweis: Bei der Verwendung eines SGA kann der Beatmungsbeutel konnektiert bleiben und die Defibrillation normal durchgeführtdurchgeführt werden. Der Beutel kann in der Hand gehalten oder abgelegt (nicht direkt auf den Brustkorb) werden (Gänsegurgel)Gänsegurgel).

Quellenangaben

ERC-Guidelines 2025: Adult Basic Life Support

ÖRKÖRK Sanitäter_innenSanitäter_innen Ausbildung (Juli 2026)

ErläuterungenErläuterungen

Die Behandlungsleitlinie basiert auf den Empfehlungen des ÖsterreichischenÖsterreichischen Roten Kreuzes sowie der ERC-Guidelines 2025. Dabei werden Elemente des Advanced Life Supports (supraglottische Atemwegshilfen) auch durch Rettungssanitäter:Rettungssanitäter:innen angewendet, um eine effektive Beatmung der Patient:innen zu gewährleisten.gewährleisten.

Version
Version BLLNOE 24.1

05/2026

Anpassungen der Ablaufgrafik mit Integration der i-gel als supraglottische Atemwegshilfe. Aktualisierungen der ErläuterungenErläuterungen sowie dem Vorgehen bei Beatmungsproblemen.

Version BLLNOE 24.0.2

03/2025

ÄnderungÄnderung Darstellung Klappboxen

Version BLLNOE 24.0.1

12/2024

ErläuterungErläuterung hinzugefügthinzugefügt

Version BLLNOE 24.0

06/2024

Darstellung nach neuem Designkonzept

Version 1.1 12/2021 Ursprungsversion

    Keine GewährleistungGewährleistung fürfür ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version https://rdmed.n.roteskreuz.at/ oder die RKNÖ-RKNÖ-App-Version (Aktualisierung alle 24h)!