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Magensonde (nach endotrachealer Intubation)

Indikationen

  • erwartende oder bestehende Magenüberblähung durch Beutel-Masken-Beatmung

    Therapieziel

    • Entlastung des Magens von Luft und Flüssigkeit

    • Verbesserung der Beatmungsbedingungen durch Verringerung der Zwerchfellhochstellung

    Kontraindikationen

    • schwere Mittelgesichtsverletzung

    • Verdacht auf Schädelbasisfraktur

    • nasopharyngeale oder ösophageale Obstruktion

    Benötigtes Material

    • Magensonde
    • Gleitmittel
    • Universalbeutel
    • Absaugeinheit
    • Pflasterstreifen

    Durchführung

    Nr.
    1

    Einführtiefe der Magensonde bestimmen:

    Nasenspitze - Ohrläppchen - Processus xiphoideus (unterste Spitze des Sternum)

    2

    Spitze der Magensonde mit Gleitgel benetzen

    3

    Magensonde nasal bis zur Abmessung parallel zum Nasenboden einführen

    4

    Magensonde mit einem Pflasterstreifen an der Nase fixieren

    5

    Universalbeutel an Magensonde anschließen - Bei Bedarf (Flüssigkeit ersichtlich) auf Absaugeinheit wechseln.

    Quellenangaben

    • Luxem J., Runggaldier K., Karutz H., Flake F. (2020) Notfallsanitäter Heute, 7. Auflage
    • Enke K., Flemming A., Hündorf H.-P., Knacke P. G., Lipp R. Rupp P. (2019) Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin , 6. Auflage

    Version

    Kürzel Datum Info
    Version SCOPMNOE 24.0 03/2026 Ursprungsversion

    Keine Gewährleistung für ausgedruckte Versionen - aktuell ist nur die Online-Version https://rdmed.n.roteskreuz.at/ oder die RKNÖ-App-Version (Aktualisierung alle 24h)!bei